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Von
Ankara zum Ararat und zurück
Ankara - Kapadokya - Nemrut Dagi
- Van Gölü - Elazig - Ankara
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Um
8 Uhr Frühstücken, dann 20 km zum Bikeladen fahren, einen
Karton unter den Arm klemmen und weitere 5 km zum Flughafen von
Hannover radeln.
Dort verpacke ich das MTB und fliege um 15 Uhr direkt in 3 Stunden
nach Ankara. Dort ist es eine Stunde später, und nachdem ich
das Bike zusammengebaut, alles aufgeladen und Geld getauscht habe
wird es schon Dunkel. Ich lege den Karton unter eine Auffahrt und
fahre in Richtung Ankara.
Am nächsten Morgen ist es um die 0 Grad (es ist Mai), und es
fällt etwas Schnee. Ich fahre über die Dörfer,bis
zur Straße die über Akyurt nach Kalecik führt. Diese
hat einen Seitenstreifen und einiges an Verkehr.
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Kurz
vor Hirfanlar ist eine Tankstelle, von dort hatte ich eine schöne
Sicht über den Stausee. Ich fragte den Tankwart ob ich bei
Ihm mein Camp aufbauen darf und er lud mich zum Tee und campen ein.
Meine Tour führte über Schotterpisten und teilweise asphaltierte
Wege, erst am Stausee und dann am Fluß Kizirlirmak entlang.
Nach 120 km fand ich am Fluß einen Sandstrand zum Zelten.
Über Avanos fuhr ich bergauf in den Göreme Milli Park.
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Durch
Ürgüp und an Mustafapasa vorbei, immer weiter bergauf,
komme ich bei Basköy auf ca. 1500 Hm auf ein Plateau. Nachdem
ich dann am kühlen Morgen bergab ins Tal nach Yesilhisar gefahren
war, stand ich vor einer großen Salzfläche. Die Luft
flimmerte über der Straße durch diese Ebene, und nach
25 km stand ich vor Sultan Sazligi, einem See mit vielen großen
Bäume und hunderten von Fröschen.
Der Weg nach Göksun führte mich über 4 Pässe
bis in den Schnee auf fast 2000 Hm.
Von Elbistan nach Darica geht es viel bergab. Dort angekommen gab
es ein Gewitter, das vom Nachmittag an bis in den späten Abend
dauerte. |
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| Ich
fand einen Unterstand bei Mehmet, in seinem kleinen Lebensmittelmarkt.
Als ich Mehmet fragte ob es im Ort eine Schlafmöglichkeit gibt,
öffnet er eine Tür neben seinem Markt, und zeigt mir den
Gebetsraum in dem ich schlafen darf. Ich bekomme neben Kaffee, zu
aufwärmen, ein Abendessen und einen Abend neben dem Ofen mit
der Familie. Die Gastfreundschaft die ich im Ostteil der Türkei
erlebe ist groß. |
Es
geht über einen 1800 Hm Pass nach Akcadag. Dort kaufe ich
Lebensmittel und fahre dann auf einer schmalen Nebenstraße
über Ören, Dogansehir und Sürgü (einfaches
Hotel, 25 TL) nach Adiyaman. Von Kätha fahre ich in den Nemrut
Dagi Milli Park und sehe den Karakus Tümülüsu.
Am Tag darauf fahre ich zur Karadut Pension (25TL inkl. Frühstück),
lege mein Gepäck unter die Treppe, und mache mich an den
15 Km langen und steilen Anstieg zum Gipfel.
Der wird mit, einem Hagelschauer nach 10 Km und mehreren Kilometern
die eine Steigung mit mehr als 11% haben, echt anstrengend. |
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Oben
angekommen erwartete mich ein Fußweg um die letzten 250 Hm
zu den Thrones and Heads zu überwinden. Dann stand ich vor
Apollo, Zeus, Horus und anderen. Dieser Platz sollte ein Wallfahrtsort
für alle Religionen und ein Ort des Friedens werden. Die Grabkammer
des Königs wird unter der aufge- schütteten Pyramide vermutet.
Meine Tour führt über Cermik, Ergani, Hani, Lice nach
Kulp. Von dort fahre ich am Silvan Fluß immer weiter Bergauf
durch einen Canyon. |
Erst
auf der Passhöhe am folgenden Morgen fand ich die erste Wasserquelle.
Nach Mus geht es durch einige kleine Dörfer und meist bergab.
Zwischen Mus und Tatvan hat die Straße zum Glück einen
Seitenstreifen, denn es gibt viel Verkehr.
Kurz vor Ahlat habe ich nahe des Van Gölü auf einer Anhöhe
gezeltet. Am nächsten Morgen war ich um 6 Uhr in Ahlat auf
dem alten Friedhof mit seinen großen verzierten Grabsteinen.
Es folgte eine schöne Tour entlang des Van Gölü.
Kurz vor Ercis machte ich eine Pause, um das Zelt zu trocknen, zu
schreiben und etwas zu Essen. Die
Strecke über Esmer und Cakmaközü ist fast ohne Verkehr und führt
höher in die Berge, bis auf den Köycegiz Gecidi mit 2301 Hm.
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Erst in Karayazi gibt es die Möglichkeit Verpflegung zu kaufen.
Als ich den Anstieg hinter Hinis erklom- men hatte, war der Teerbelag
über einige Kilometer so aufgeweicht, das die Mäntel mit Steinen
und Teer verklebten und immer größer wurden. Mit einem Stock beseitigte
ich den Schmadder mehrmals.
Die Straße nach Bingöl und Elazig hat einen Seitenstreifen und
um die Städte ist auch viel Verkehr. Die Fahrt geht über 1650,
1560 Hm Pässe und an einem Stausee entlang.
Nach Keban fahre ich durch einen schönen Canyon bergab. Hinter
Keban fahre ich über den Euphrat, und dann eine lange steile Steigung
bis zum Abzweig nach Malatya. Ein schöner einsamer Abschnitt bis
zum Abzweig nach Hekimhan.
Auf dem Weg nach Gürün bin ich dann wieder von schneebedeckten
Bergen umgeben und in dieser Höhe sehe ich Störche nisten. Von
Gürün über Pinarbasi bis Tomarza fahre ich über zwei 1800 Hm Pässe
und bin die ganze Zeit auf einem Hochplateau. Ab Dörtyol geht
es langsam steiler werdend Bergauf nach Akköy. Von Ürgüp fahre
ich auf viel befahrener Straße bergauf nach Uchisar.
Am nächsten Tag machte ich Tour abseits der asphaltierten Straße
um Göreme, bis Zelve. Ich besuchte eine Höhlenkirche (Cavusin
Kilisesi) die zum Weltkulturerbe der Unesco gehört.
Ich verlies Kapadokya nach Norden über Avanos und fuhr bergauf
mit wenig Verkehr bis Kabala. Es fing an zu Nieseln und ich schaffte
es noch bis zu einer Tankstelle in Sefaatlian um mich unterzustellen.
Der Patron der Tankstelle lud mich zur Begrüßung zum
Nescafe ein, und bietet mir die Mescit zum Über- nachten
an. Am Morgen bekomme ich Tee, frisches Brot,..............weiter
mit mehr Reisebericht im Buch.
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