 |
|
| An
manchen Abenden geht es auf den Straßen im Barrio Alto, mit
seinen vielen Kneipen und Clubs, sehr laut zu. Ich verließ Lissabon
mit der Fähre nach Montejo und setze meine Tour auf der N183
ohne Seiten- streifen mit vielen Autos und LKW`s fort. Am Barrangem
de Montargil fand ich eine ruhiges Camp. Die Landschaft besteht aus
Olivenhainen und Korkeichenwäldern. Über Ponte de Sur und
Gaviao fahre ich zum Barrangem Belver. Heute ist kein schöner
Tag, erst regnet es sehr viel, dann als ich abends meine Therm-a-Rest
Matte aufpuste beult diese aus und geht kaputt. Und als mein MTB überprüfe
stelle ich fest das die Felge hinten auseinandergeht. Voll toll. |
 |
|
| Schöne
Tour über die Dörfer, am Barragem Cabril vorbei nach Alvares,
dann Bergauf mit Blick auf den Rio Zezere (Photo unten). Weiter Bergauf
nach Pampilhosa da Serra und dem Barrangem de Santa Lucia mit der
Staumauer zwischen den Steilwänden (Photo unten rechts). |
|
|
| Dort
baute ich mein Zelt am Stausee (Photo unten rechts) auf und nach einer
kalten Nacht war ich am Morgen über den Wolken (Photo unten). |

|
|
Die
Orientierung ist mit den alten rostigen Schildern nicht ganz einfach.
Das ist eine einsame Gegend und der Weg über Porto de Balsa
(ca.500 Hm bergab) über die Berge (ca.600 Hm bergauf) nach
Coja (ca.500 Hm bergab) am Fluß entlang nach Avo und dann
nach Oliveira do Hospital und Nelas führt durch eine klasse
Berglandschaft, ist aber echt anstrengend. |
 |
|
| Auf
Nebenstraße mit Seitenstreifen und wenig Verkehr fahre ich über
Vila Nova de Paiva und Castro Daire nach Lamego. Dort besuche ich
ein Kloster (Photo oben rechts)mit einem großen grünen
Innenhof (Photo unten). Danach rolle ich fast 20 Km bergab zum Rio
Douro nach Peso da Regua (Photo unten). |
 |
|
| Am
Rio Douro flußabwärts entlang ist so viel Verkehr, das
ich nach 10 Km den Abzweig nach Amarante fahre. In Amarante finde
ich eine einsame Straße nach Celorico de Basto. Bergauf, Bergab
nach Arco de Bauthe, Portugal ist nicht einfach zu radeln. In Vieira
do Minho finde ich einen Bikeshop. Aber die Leute da sind so unfreundlich
und untätig zu mir, das ich nach 1 Stunde warten, trotz ausgebeulter
Felge, weiterfahre. |
 |
|
| Die
Tour führt mich in den Parque National da Peneda-Geres. Nachdem
ich den Stausee passiert hatte, führte die einsame Straße
immer weiter bergauf. An Wasserfällen vorbei fuhr ich durch einen
Wald über die Grenze nach Spanien in den Parque Natural Bixa
Lima Serra do Xures. An zwei Stauseen entlang fahre ich durch Calanova
auf der 531 nach A Caniza. An der Tankstelle gibt es ein Internetcafe
und bei der Panaderia habe ich viel Kuchen gekauft. Das radeln in
Spanien ist, weil es weniger Verkehr und einen Seitenstreifen gibt,
viel entspannter als in Portugal. Es macht Spaß hier in den
Bergen Fahrrad zu fahren. Ich fahre runter an die Küste nach
Ponteverde (Photo oben links) und finde einen Taller de Bicicletas.
Vater und Sohn sind echt nett und kümmern sich um ein neues Hinterrad
(50,-Euro). Es dauert kaum eine Stunde und ich verlasse Ponteverde.
Ich fahre entlang der Küste über Sanxenxo nach Sontullo
wo ich am Meer ein klasse Camp finde. |
 |
|
| In
Cambados sehe ich viele Muschelfischer. Ich fahre entlang der Küste
bis Padron und dann weiter nach Beiro. Ab da verlasse ich die Küste
und fahre über die Berge nach Noia. Auf holpriger Straße
mit vielen knackigen Anstiegen geht es weiter über Nagreira bis
kurz vor Santiago de Compostela. Ich zelte mit Blick auf die Stadt
nahe Brion. An einem Sonntag fahre ich früh beim Sonnenaufgang
in die Stadt zur Kathedrale (Photo unten). Im Ort ist einen Stimmung
wie im Stadion. Gruppen von Pilgern trage National- fahnen vorweg
und singen laut. |
 |
|
| Ich
verlasse Santiago in nördlicher Richtung über Sigueiro (
leckere Emplanadas de Pesco in der Panaderia, mitten im Ort, an dem
großen Platz) und fahre viel bergauf nach Betanzas. Im Park
ist ein ruhiger Platz für eine Siesta. Hier gibt es große
Wandmalereien (Photo oben) und viel Schatten. |
 |
|
| Von
Betanzas geht es weiter nach Neda. Ich sehe viele Menschen, die nach
Santiago Pilgern, entlang der vielbefahrenen Straße. Entlang
der hügeligen Küstenstraße gibt es Buchten und Leuchttürme.
Es geht immer Bergauf und Bergab, an der Küste lang, durch große
Orte wie Viveiro, Cervo und Foz. Der Verkehr wird erst ab Ribaneo
mehr, nach Navia habe ich genug und fahre auf der 219 in die Berge
nach Tineo. Entlang des Embalse de Barca (Photo oben links) mache
ich mich auf zum Parque Natural de Somiedo. Nach 10 km bergauf erreiche
ich Belmonte. Dort kaufe ich Verpflegung und dann fahre ich weiter
nach Pola (Photo oben rechts). Ab da wird es für die nächste
14 Km, an Quellen mit frischen kalten klaren Wasser vorbei, bis zum
Punto de Somiedo auf 1486 HM im Schnee (Photo unten links) echt anstrengend.
Bis zur 626 geht es danach ca.300 Hm Bergab. Auf der 626, umgeben
von schneebedeckten Bergen, bewege ich mich immer so um die 1000 Hm. |
 |
|
| Die
Straße führt durch kleine Bergdörfer. Ich fahre unter
der Autobahnbrücke (Photo oben) am Embalse de Barrios de Luna
entlang und in La Magdalena finde ich endlich einen geöffneten
Supermercado. Nachdem ich die Küste verlassen habe sind mir wenig
Autos begegnet und die Tour durch den Park Natural de Somiedo, auf
der 626 und um den Stausee Barios de Luna haben total viel Spaß
gemacht und waren mir eine Freude. Und genau so geht es die nächsten
Tagen auf der 626 weiter. Eine Klasse Tour. |
 |
|
| Auf
einer Anhöhe vor Ilanos de Alba finde ich ein Camp. Nach einer
kalten Nacht fahre ich früh los. So früh das der Supermercado
in La Robles noch geschlossen hat, und ich erst in Cistiellna einen
Kaffee bekomme. Es wird ein anstrengender Tag. 4 Km 8% Bergauf, 3
Km 7% Bergab, 2 Km 6% Bergauf........... Immer umgeben von schneebedeckten
Bergen komme ich über Guardo und Cervera de Pisuerga am Abend
an den Embalse de Aguilar. Dort sehe ich eine schönen Sonnenuntergang
(Photo oben links) und finde ein Camp am Stausee mit Blick auf die
Berge (Photo oben rechts). Ein schöner Tag zum Radfahren. |
 |
|
| Bei
Agiular fahre ich auf der Via de Servicio (ohne Verkehr ) nach Remosa.
Von dort geht es am Stausee des Rio Ebro weiter. Hier sehe ich direkt
am Ufer wie die männlichen Karpfen, sich bekämpfen und die
weiblichen Karpfen zum Laichen bedrängen (Photo oben links).
In Sincello kaufe ich ein und fahre dann über Argomedo bergab
zur Nela. Die Nela fließt durch ein schönes Tal (Photo
oben rechts). Auf wenig befahrener Straße fahre ich nach Medina
de Pomar (Photo unten links). Von dort fuhr ich am den Rio Ebro entlang
und am Abend kam ich in einen Canyon wo der Ebro gestaut wird. An
einem Camino Verde der in die Berge führte fand ich ein Camp
mit schöner Aussicht auf den Stausee (Photo unten). |
 |
|
| Am
Morgen in Miranda de Ebro einkaufen und Kaffee trinken. Dann durch
eine grüne hügelige Land- schaft nach Vitoria-Gasteiz. Auf
der 132 über Estrella Lizarra, ich querte den Camino de Santiago
und traf einige Pilger, fuhr ich nach Tafalga. Ich fuhr durch Obstplantagen
nach Murillo el Fruto und Eje de los Caballeros. Die Landschaft um
Gurrea de Galego besteht aus Feldern, auf den Straßen ist wenig
Verkehr und ich habe Rückenwind. In den Dörfern gbt es immer
mal eine alte Burg, eine große Kirche oder ein Kloster. Über
Alcubierre fahre ich bei Sena an den Alcanadre. Diesem Fluß
folge ich bis Fraga. Ich bin nun ein paar Tage durch über eine
Ebene gefahren. Ich umfahre Lleida mit viel Verkehr bis Seros. Ab
da auf Nebenstraßen über Alcano nach Les Borges Blanques.
Als der Hinterradmantel ausbeult bekomme ich in Tarrega einen neuen
Mantel. Dort stelle ich mein MTB und das Gepäck unter und fahre
mit dem Zug nach Barcelona um mit einem Freund einige Tage die Stadt,
von einem Apartment aus, zu erkunden. |
 |
|
| Das
Apartment lag im Barrio Alto (Photo oben). Wir besuchten den Palau
de la Musica (Photo oben) und wanderten durch den Park Güell
(Photo unten). |
 |
|
| Abends
fuhren wir mit der Metro zu den beleuchteten Wasserspielen am Museo
del Arte. |
 |
|
| Die
Cathedrale (Photo unten) wird Nachts von einigen Gänsen bewacht.
Im Museo de Xchocolata ist der Kakao so dickflüssig, das der
Löffel darin fast stehen bleibt. |
 |
|
|
Auf unseren Touren durch die Stadt erklommen wir den Muntanya de Montjuic,
wo einst die olympischen Spiele stattgefunden haben. Vom Castello
hatten wir einen Blick über den Hafen und die Stadt. Der Arc
de Triumpf, die Parks Catalunya und Castillo und die vielen Gaudi
Bauwerke wie Casa Mila, Battlo, Palau Güell und die Sagrada Familia
schauten wir uns bei blauen Himmel und Sonnenschein an. |
|
 |
| Am
Hafen gibt es eine Mall, ein Aquarium und ein I-Max Kino. Am Strand
gib es einige Kunstwerke und der Wal von Frank Gehry steht in der
Nähe der Marina. |
|
 |
|
Das Museo of Modern Art hat uns nicht mit seinen Ausstellungen beeindruckt,
aber im Museo erscheint bei Sonneneinfall ein interessantes Licht-
und Farbenspiel (Photos unten). |
|
|
| Gefallen
hat mir auch das Hospital de Sant Pau mit seiner Glaskuppel. Im Mercat
Boqueira an der Rambla gab es jeden Tag Obstsalat, und katalanischen
Käse, Paprikawurst, Oliven, Pistazien............ Voll Lecker. |
 |
|
| Ein
klasse Metallkonstrukt und eine leere Eingangshalle hat der Bahnhof
von Barcelona. Ich fuhr nach Tarrega, zurück zu meinem Mtb mit
Gepäck und setzte meine Tour über Guissona in die Pyrenäen
fort. Hier gibt es viele Schweinefarmen wie ich sehen und riechen
konnte. |
|
|
|
| Entlang
der Pyrenäen (Photo oben) fuhr ich auf Straßen mit schmalem
Seitenstreifen und wenig Verkehr durch Solsona nach Berga. Dort fand
ich einen türkischen Lebensmittelladen der an einem Sonntag ge-
öffnet hatte und konnte Verpflegung kaufen. Eigentlich wollte
ich nach Andorra fahren, aber für diese Woche waren die Wetteraussichten
Schnee und Hagel. Auf dem Weg nach Ripoli hatte ich eine gute Sicht
und sah außer Wolken nichts von Andorra (Photo oben rechts).
Ab Camprodon machte ich mich auf den Aufstieg zum Coll d`Ares. Oben
angekommen fuhr ich über die Grenze nach Frankreich. |
|
 |
| Am
Le Ter entlang durch eine schöne Schlucht geht es bergab nach
Prats. Ab Arles nahm der Verkehr und die Rücksichtslosigkeit
der französischen Autofahrer so zu, das ich in Ceret auf einer
Seitenstraße durch die hügelige Landschaft, vorbei an Oliven-
und Feigenbäumen, nach Thuir fuhr. Der Blick auf die Pyrenäen
mit Andorra in den Wolken (Photo oben rechts) ist von dort. |
|
 |
| An
Pfirsichplantagen und Weinanbaugebieten vorbei fahre ich in das Naturschutzgebiet
von Narbonne. Durch den Canyon mit Tunnel und Viaducten fahre ich
weiter zum Canal de Midi (Photo oben links). In Frankreich gibt es
keine Frischwasserquellen und keinen Kaffee an den Tankstellen, dafür
mehr Verkehr als auf der Tour durch Spanien. Ich fahre auf schmalen
Nebenstraßen mit mäßig Verkehr durch Roujan, Capestang
, Viols le Fort nach Uzes, ein Ort mit einer Altstadt, vielen Kirchen
und Gemäuern. Dann habe ich zwei Tage an denen es viel Regnet,
der Hinterradmantel aufreißt, eine Speich bricht und die Kette
reißt. Im Tal der Rhone fahr ich auf der N7. Mit zu vielen Autos,
Sturzbäche und Pfützen auf der Straße, fahre ich durch
Valence, Vienne nach Lyon (Photos unten). |
|
 |
| Erst
als ich von der Saone an die Doubs (Photos unten) komme, wird das
Wetter besser (Klamotten und Zelt trocknen) und das Fahrrad fällt
auch nicht weiter auseinander. Auf dem Euro Radweg Nr.6 fahre ich
durch Dole nach Besancon (netter Ort mit Burg auf dem Berg und kleinen
Cafes auf Hausbooten). Da es in Frankreich in jeden kleinen Ort eine
Bäckerei gib, wo ich ein Baguett kaufen kann, ist die Verpflegung
einfach zu organisieren. |
|
 |
| Auf
dem Radweg zu fahren ist eine Freude. Bei Montbeliard finde ich den
(Photos unten) Rhone zum Rhein Kanal und fahre über Muhlhouse
nach Deutschland. |
|
 |
| Auf
dem Radweg bei Sonnenschein am Rhein fahren macht Spaß. In Breisach
einkaufen und in Enningen bekomme ich im Radladen Kriechöl für
die klemmende Schaltung. Nachdem ich den ganzen Tag auf dem Rheinradweg
gefahren bin, baue ich meinem Zelt abends auf dem Damm auf. Früh
am Morgen weckt mich ein Tanker, und als ich aus dem Zelt schaue sehe
ich eine Nebelwand (Photo unten links). |
|
 |
| In
Lichtenau frühstücke ich beim Bäcker mit Kaffee und
Marmeladenbrötchen. Bei Raststatt verlasse ich den Rhein und
am Barockschloß (Photo oben rechts) sehe ich goldene Engel.
Auf dem Ortenau Fernrad- weg geht es an Karlsruhe vorbei, in Bruchsal
gehe ich einkaufen und in Bad Schönborn habe ich einen Mittagschlaf
im Park. Über die Dörfer fahre ich ins Angelbachtal. In
Waldangelloch finde ich auf einer An- höhe eine klasse Zeltplatz.
Seit ich in Deutschland bin, radel ich fast nur auf Radwegen, ohne
Autos und die Sonne scheint auch den ganzen Tag. |
|
 |
| Bei
Gundelsheim fahre ich über den Neckar und dann gibt es einige
lange Anstiege, bevor ich über Buchen, Walldürn und Miltenberg
an den Main (Photo oben links) komme. In Bellingen nehme ich mir ein
Zimmer, 25 Euro ink.Frühstück, für die Nacht. In Spanien
und Frankreich habe ich jeweils zwei mal ein Zimmer gemietet. In Spanien
kosteten die Zimmer auch 25 Euro, in Frankreich 40 Euro, aber in beiden
Ländern gab es kein Frühstück. In Bellingen bekam ich
zum Frühstück Käse, Kaffee, Quark, Nutella, Marmelade,
Ei, O-Saft, Brötchen, Butter und eine Zeitung. Und das Zimmer
war um einiges besser Aus- gestattet. Schöne Angewohnheit, in
Deutschland, die Zimmer mit Frühstück anzubieten. |
Auch
der Main lag Morgens im Nebel. Bei Gemünd fahre ich auf den
Sinntalradweg. Dieser führt viel an der Bahn entlang. Über
Schlüchtern geht es nach Fulda. Der Fuldaradweg geht meistens
direkt am Fluß entlang und führt viel durch den Wald.
In Kerspenhausen gibt es eine Fahrradpension in einen Holz- haus.
Eine schöne Tour durch Kassel bis Hannoversch Münden.
Dann geht es weiter an der Werra nach Unterrieden und über
den Eichberg an die Leine. Auf dem Leineradweg durch Göttingen
und Elze kam ich nach Hannover zurück. |
|
|
|