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Neuseeland
- eine Radtour von Auckland nach Invercargill und zurück
In 8 Wochen um die Nord- und Südinsel
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Reise nach Auckland ging über Wien,Thailand,Taiwan und Australien.
Sie dauerte 42 Stunden. In Auckland ange- kommen, baute ich das Bike
zusammen, brachte meine Fahrradtasche zur Gepäckaufbewahrung, und
fuhr dann in die grüne und wellige Landschaft nach Süden. In Waitomo
besuchte ich die Glühwurm Höhle und in Otorohanga ging ich in ein
Kiwi-House um das nacht- aktive seltene Tier einmal zu sehen. Durch
eine Karst-landschaft mit vielen Schafen (war doch klar) fuhr ich
nach Marokopa um mir eine natürliche Steinbrücke und einen Wasserfall
anzuschauen. Von dort ging es entlang der Küste auf einer Schotterpiste
am Mt. Taranaki (der sich in Wolken hüllte) vorbei nach Wellington. |
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In Wellington gibt es einiges zu sehen, wie das Plimmer House
(siehe Foto oben), Cable Car (fährt in den Botanischen Garten), das
Parlament, der Bahnhof und die Queens Warf. Von dort fährt auch die
Fähre zur Südinsel durch den Queen Charlotte Sound nach Picton. Nun
ging es weiter nach Nelson, Richmond und zur Tasman Bay mit schneebedecken
Bergen im Hintergrund.Am nächsten Tag, auf dem Weg nach West- port
begann es so stark zu Regnen, das mir Mittags das Wasser aus den Schuhen
lief. Meine Klamotten (auch meine zweite Garnitur) waren Nachmittags
so naß, daß ich mir in Murchison ein Zimmer nahm. |
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Es war trotz allem kein schlechter Tag, weil überall an den
Berghängen kleine Wasserfälle entstanden und die Land- schaft auch
so ihren Reiz hat (bei Sonne zu radeln mach echt mehr spaß). Entlang
der Westcoast ging es an Sümpfen und Regenwald vorbei an den
Pancake Rocks nach Hokitika. Auf dem Weg zum Haast Pass, fast direkt
am Regenwald liegen zwei Gletscher (Fox & Franz Joseph). An einem
Strand bei Hokitika versuchten viele Menschen ein gestrandetes Walbaby
zurück ins Wasser zu schieben und ein Boot versuchte die Walmutter
daran zu hindern an den Strand zu schwimmen. Das dies nicht gelang
stand am nächsten Tag in der Zeitung. |
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Als
ich den Pass bezwungen hatte, fuhr ich am Lake Hawasu, in dem sich
die schäfchenwolken und die schneebedeckten Bergen spiegelten, entlang
zum Million Dollar View Aussichtspunkt. Über die höchste Straße Neuseelands
(einer fiesen Schotterpiste mit steilen Serpentienen) bei Cadrona
ging es weiter nach Queen-stown. Bei Queenstown schaute ich mir die
Bungee-springer von der Kawarum Bridge an, die alte Gold-sucherstadt
Arrowtown und fuhr mit der Gondel in die Richardson Mountains, für
eine grandiose Aussicht auf den Lake Wakatipu und die Berge. Am folgenden
Tag fuhr ich am Lake entlang nach Kingstown, weiter nach Te Anau,
bis in den Milford Sound. |
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Dort regnet es bis zu 250 Tage im Jahr. "And you are lucky,
you catch one" begrüßte mich der Kapitän des Segelschiffs, mit dem
ich eine 3 Std Fahrt in den Fjord machte. Da es eine Einbahnstraße
in den Milford Sound (siehe Foto links) ist, mußte ich den gleichen
Weg zurück nach Te Anau, was aber nicht langweilig war, da der Weg
am Cascade Creek und entlang des Te Anau See`s führt. Die Reise ging
weiter am Waiau River nach Süden, direkt ans Meer nach Invercargill.
Endlang der Südküste vorbei am Petrified Forest, der Cathedral
Cave, und den Matai Falls führte mich die Reise nach Niagara Falls,
wo ich eine Bush Cabin mietete. Bush Cabin bedeutete, daß ich
in einer Holzhütte in den Catlins, zwischen einer großen Schafsherde
und einem Plumsklo (in 100 Meter Entfern- ung), die absolut ruhigste
Nacht dieser Reise verbrachte. |
Am nächsten Tag fahre ich zum Nugget Point (siehe Foto rechts),
wo man auf den Klippen am Lighthouse, die Robben hören kann. Über
Balclutha geht es nach Dunedin. Auf der Otago Halbinsel schaue ich
mir die Royal Albatross Colony an (die können eine Spannweite bis
zu 3 Metern haben), dort gibt es auch noch eine Kormoran- und eine
Robbenkolonie. Der Höhepunkt ist aber die Yellow Eyed Pinguin Kolonie,
wo ich in Unterständen die zer- zausten Pinguinjungen beobachten konnte.
In Dunedin gibt es noch eine altes Schloss (Lanarch Castle) und ein
altes Lighthouse zu sehen. Der Highway No.1 verläuft über Mt. Cargill
wieder an die Küste zu den Moraki Boulders. Bei Oamaru gibt es eine
Blue Pinguin Kolonie. Das sind sehr kleine Pinguine, und wenn diese
in der Dämmerung zurück zu ihren Nestern kommen ist das
ein sehr lustiger Anblick (watschel, watschel, ...).
An der Pukeuri Junction fuhr ich am Waitaki River ins Landesinnere
auf die Hochebene vom Mt. Cook. Von dort ging es zum hellblauen Lake
Tekapo, in die Church of the good Sheppard. Vom Altar hat man einen
schönen Panoramablick auf die umliegenden Berge. Über den Burke Pass
fuhr ich nach Christchurch, von wo aus ich mir den Aufstieg zum Athur`s
Pass in den South Alps gönnte. Dort traf ich auf einige Kea`s. Diese
frechen auf- dringlichen Vögel schauten in meine Packtaschen und raubten
mir einige Kekse. |
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Zurück an der Küste, wo sich einige Robben auf den Felsen sonnten,
fuhr ich nach Kaikoura. Eigendlich wollte ich nun zum Whale Whatching
fahren, da aber über die Weihnachtsfeiertage alles geschlossen hatte,
viel das aus. Mein Weg führte über Picton mit der Fähre zurück nach
Wellington auf die Nordinsel.
Von Wellington über Masterton, Hastings auf dem Highway No 2, in die
Art Deco City von Napier (mit vielen schönen Fassaden), ging die Reise
weiter um das East Cape (First to see the Light). Vorbei an Gisborn
nach Te Araroa in die Bay of Plenty, immer schön an der Küste entlang,
bis mich mein Weg nach Rotoroa führt. Rotoroa riecht man, bevor man
es sieht. Der Schwefelgeruch ist penetrant und gewöh- nungsbedürftig.
Ich schaute mir verschiedene Thermalbäder an und einige Mud Pools
und Geysire. Von Rotorua fuhr ich auf die Coromandel Halbinsel, mit
tollen Stränden, Hot Water Beach, Cathedral Cove und Ferry Landing.
Ein Cyclon wütet in der Nacht und spült die Straße, auf der ich weiterfahren
wollte, weg. Dadurch mußte ich wieder den Weg den ich gekommen war
zurückradeln, um nach Auckland zu kommen. Nach 60 Tagen auf Neuseeland
flog ich nun wieder über Australien, Taiwan, Thailand und Wien, zurück
nach Hannover. |
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| Über
das Wetter
Von 60 Tagen regenet es 11 Tage. Meistens regnete es dann aber den
ganzen Tag. Auf der Nordinsel hatte ich viel Regen und wenig Sonne.
Dafür war es auf der Südinsel kühler und bis auf den Milford Sound
trockener. Das Wetter kann sich sehr schnell ändern, besonders dann
wenn die Sonne scheint. Gute Regensachen sind echt wichtig.
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Auf vielen
Campingplätzen gibt es auch Hütten zu mieten, die sind meist
nicht viel teurer als zu Zelten und eine gute Alternative bei Regen.
Dort hat man auch häufig die Möglichkeit Wäsche zu
waschen und zu trocknen.
Wenn die Kiwis Urlaub haben, dann gibt es manchmal noch nicht mal
mehr einen freien Campingplatz, es ist also besser dann nach Neuseeland
zu fliegen, wenn die nicht Urlaub machen.
Es gibt keine giftigen Tiere auf Neuseeland, dafür viele Opossums
und ab und zu ein paar Sandflies, die einem das Strandvergnügen
ganz schön vermiesen können.
Ich
bin nur mit Packtaschen und einem Schlafsack, ohne Zelt durch Neuseeland
gefahren, und es kam zu sehr netten und freundlichen Begegnungen
mit den Kiwis.
Die meistens sehr hilfsbereit und freundlich waren.
Nicht
sparen sollte man beim Kartenmaterial, da die Hauptstraßen
auf der Nordinsel sehr befahren sind, ist es immer gut eine Nebenstraße
zu wissen.
Ich
erinnere mich an leckere Fish & Chips, besonders beim Fish of
the Day, war Haifisch, sehr lecker. Auch Eiscreme (an Eisdielen
in kugelform) war sehr kostengünstig.
Schokolade und Käse war dagegen teuer. Neuseeland gehört
nicht zu den kostengünstigen Urlaubsländern. |
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