Von Bodrum nach Kappadokien und zurück

Antalya - Aspendos - Konya - Kapadokya - Selcuk - Medusa

Flug von Hannover nach Bodrum. Um 15 Uhr an der Passkontrolle in Bodrum, um 16 Uhr alles gepackt, zusammengebaut und Geld getauscht. Es ist viel Verkehr bis Milas, dann auf der Nebenstraße nach Oerem bin ich allein auf der Straße. Während es dämmert komme ich ans Meer und baue beim Sonnenuntergang mein Zelt am Strand auf.
Nachts höre ich das Meeresrauschen und sehe einen schöner Sternenhimmel.
Es ist bis zu 35 Grad warm. Da trinke ich jeden Tag zwischen 12 und 15 Liter Flüssigkeit. Am nächsten Morgen fahre ich über Ortaca und Dalaman ans Mittelmeer um mir die Felsengräber anzuschauen.
Es ist Nachts so warm, das die Getränke Morgens
 
nicht abgekühlt sind. In Fethiye gibt es eine große Bäckerei, dort decke ich mich mit Kuchen und Brot ein und mache ein ausgedehntes Frühstück im Park am Hafen. Dannach fahre ich nahe der Küste durch
die Berge. Bei Temperaturen um die 40 Grad lerne ich die Quellen in den Bergen zu schätzen, denn dort be- komme ich frisches kaltes klares Wasser. Es ist eine sehr schöne Tour mit wenig Verkehr entlang der Küste von Kalkan nach Kas. Ich sitze beim Sonnenuntergang mit einem Tee auf einer Dachterrasse.
Auch der Weg über Kale (dort gibt es Felsengräber), Finike (leckeres Tavuk Chili Kebab) und Kumluca führt zeitweise am Meer entlang. Ich finde im Olympus Milli Park einen Platz zum zelten.
Am Meer durch Antalya, am Flughafen entlang nach Perge. Nach einer Stunde auf der Autobahn kam ich um 8 Uhr in Aspendos an.
 
Dort war ich der einzige Besucher und sah ein großes Amphietheater. Auf dem Tempel Mountain gibt es eine Basilika und ein Aquedukt. Ich fahre wieder ein Stück auf der Autobahn um nach Side zu kommen. Dort finde ich im Westteil, im Bykara Motel einen Bungalow mit Frühstück für 20 Euro. Ich machte noch einen Abstecher nach Manavgat zu den Wasserfällen.
Am Abend schaute ich mir die Ruinenstadt in Side an. Nach dem Frühstück, Gurken, Tomaten, Oliven, Quark, Fladenbrot, Honig, Marmelade, Butter und Tee, fahre ich hinter Manavgat in die Berge. Bei wenig Verkehr fahre ich über Akseki immer tiefer in die Berge .
Die Fahrt durch die Berge bis Konya ist anstrengend, aber die Straßenverkäufer sind sehr nett zu mir. Ich
bekomme Weintrauben und Melonenstücke geschenkt.Hinter Konya fahre ich auf einer schmalen Straße nach Aksaray. Auf Seitenstraßen komme ich nach Selime, dort sehe ich Tuffgesteinshöhlen. In Ilhara fahre ich oberhalb eines großen Canyons entlang. Bei wenig Verkehr geht es nach Göreme.
 
Ich fahre bis zum Abend durch Kappadokien und schaue mir die Hoodoos und Türme an. Nachdem ich in Avanos die Karavanserei besucht habe fahre ich nach Nevsehir. Beim Sonnenaufgang um 5 Uhr 30 frühstücke ich auf dem Balkon und sehe wie die Stadt erwacht.
Auf Nebenstraße entlang an Sonnenblumenfeldern und Melonenanbaugebiet geht es weiter.
Von Aksaray geht es weiter nach Yesilova und Yesikent. Ab Yesikent folge ich einer Autospur am Tuz Gölü entlang. Ich kommen nach drei Stunden Fahrt auf dieser Piste in Sultanhani an.
In der Pension Kervan sitze ich mit Tee auf der Veranda und schaue dem Sonnenuntergang zu. Auf schmaler Straße geht es zurück nach Konya und dann durch die Berge, nach Beysehir.
Auf dieser Straße ist kaum Verkehr und es umgab mich ein Bergpanorama. Bergauf nach Aksu , dann bergab nach Egirdir, einkaufen und am See frühstücken. Danach fahre ich direkt am See entlang bis zur Kreuzung nach Senirkent. Es ist wieder schön warm, so um die 35 Grad. In Aydogmus werde ich bei der Familie von Ufuk zum Abendessen und für die Nacht eingeladen. Nach einem guten Frühstück verabschiede ich mich am nächsten Morgen von der Familie und fahre auf Seitenstraßen nach Basmakci am Aci Gölü. Auf einer Schotterpiste fahre ich durch kleine Dörfer um den See, bis ich bei Cardak zurück auf die Hauptstraße fahre. Mit viel Verkehr fahre ich kurz vor Denizli nach Norden, auf einer schmalen Straße nach Pamukkale. Dort wohne ich für 10 Euro (inkl. frühstück) im Pamukkale Hotel. Am nächsten Morgen bei Sonnen- aufgang um 6 Uhr schaue ich mir Hirapolis und die Sinterterassen an.
 
Yenipazar erreiche ich in der Dämmerung und ich finde dort eine Herberge. Ich fahre weiter über Bagarasi nach Söke. Ich besuche Ephesus und schaue mir die alte Bibliothek und die restlichen Ruinen an. Danach fahre nach Selcuk ins Canberra Hotel. Am Morgen schaue ich mir die Isabel Moschee, die alte Kirche und das Castello an. Nahe der Küste geht es durch ein Sumpfgebiet nach Milet. Dort schaue ich mir das große Amphietheater an. Um 9 Uhr bin ich der einzige Besucher beim Tempel in Dideme. Zwischen umgefallenen, in Scheiben zerbrochene, Säulen schaue ich mit das Bild der Medusa an. Danach geht es zum See Bafa Gölü. Dann bin ich nahe der Küste auf Schotterpisten über Iasos und Güllük in die Berge gefahren. Von dort hatte ich eine schöne Aussicht auf den Flughafen und die Küste.

Highlights:

2 Tage entlang der Südküste,
2 Tage von Side nach Konya durch die Berge,
2 Tage um Kapadokya herum und die
3 Tage durch die Berge von Konya nach Aci Gölü
haben mir wegen der Landschaft und dem wenigen Verkehr am besten gefallen.