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| Vorbei
an großen Salinen fuhr ich entlang des Rio auf schmalen Schotterpisten
bis kurz vor Sevilla. Bei Coria del Rio gibt es die einzige Fähre
über den Fluß. Dort wurde der Verkehr auch zum ersten Mal
etwas dichter. Bei Aznalcasar bog ich von der Haupstraße auf
einen Camino Verde ab. Dort fand ich nahe am Fluß einen guten
Zeltplatz unter einem großem Baum. Als ich dann bei Pilas nach
süden abbog, war ich wieder fast allein auf der Straße. |
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| Durch
weite Pinienwälder fuhr nach nach El Rocio. Dieser Ort sieht
wie eine Stadt nahe der Grenze zwischen den USA und Mexico aus. Bei
Matalascanas sah ich wieder den Atlantik. Im Park Natural de Donana
gibt es viele Pinien, Sand und Campingplätze. Über Mazagon
fuhr ich nach San Juan und dort fand ich die Via Verde, Camino del
Valverde. |
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Die alte Bahntrasse führt leicht bergauf nach Norden. Die Trasse
ist mit Schotter belegt, läst sich bis kurz vor Zalamea gut fahren,
in den Bergen wurde es dann holpriger und matschiger. Ich habe die
Via Verde in Zalmea verlassen und bin über Cabezas Rubias nach
Safara in Portugal gefahren. |

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| Abends
erreichte ich Mourao mit der gut erhaltenen Festung
und schöner kleiner Altstadt. Kurz hinter Mourao beim Barrangem
de Alqueva fand ich einem schönen Zeltplatz. |
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| Bei
wenig Verkehr radelte ich durch Portugal. Über Alondroal nach
Elvas mit schöner Burg und größerer Altstadt und
über Santa Eulalia zum Barrangem de Caja. Dort fand ich wieder
einen schönen Platz zum zelten und konnte wieder ein bad im
Stausee nehmen. |
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| Weiter
im zick zack Kurs durch Campo Maior und Arronches folgte ich an
der portogisisch spanischen Grenze bei Hortas de Baixo einem handgemalten
Schild das auf Pinturas Rupestes hinweist. Am ende er Strecke sehe
ich einige verwitterte Wandmalereien. Wieder in Spanien bewölkt
es sich immer mehr, aber ich finde keine Unterkunft.
Dafür finde ich einen schönen Platz zum zelten auf einer
Brücke über dem Rio Sabor.
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| Am
nächsten Tag treffe ich beim Embalse de Alcantara auf die Ruta
de la Plata. Ich hatte mich auf viel Verkehr und eine schmale Straße
eingestellt, und stellte fest, das hier kein Auto fuhr. Ich war allein
auf der Ruta. Es gibt nun eine neue Autopista, die manchmal in sichtweite
kommt, auf der viel Verkehr ist. Ich geniese die ruhige Tour auf der
Ruta und fahre bis 30 km vor Salamanca. |
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| Dort
biege ich nach Osten ab. Meine erste Nacht, nach 11 Nächten im
Zelt, in einer Pension, ist in Alba de Tomes in der Pensao de America.
In Penaranda finde ich einen gut bestückten Bikeladen und kann
Kette, Casette und Ritzel vorn austauschen. Danach fahre ich durch
ein sandiges Tal mit großen Pinienwäldern über Madrigal
und Azevela zum Castille de Coca. Mein Zelt baue ich in dieser Nacht
im sandigen Pinienwald während eines schönen Sonnenunterganges
auf. |
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| An
der Laguna Navahomos ,dem Parque Natural del Rio Duraton und an großen
Sonnenblumenfeldern vorbei fuhr ich zurück in die Berge. Ab Riaza
geht es steil Bergauf in die Tierra de Ayllon. Entlang es Rio Salado,
einen Salzwasserfluß an dem in Salinen das Salz gewonnen wird,
fuhr ich nach Molina die Aragon um Ort die Festung zu besichtigen.
Von dort ging es wieder in die Berge, um bei Ojos Negros auf eine
Via Verde zu fahren. |
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| Die
Via Verde Ojos Negros führt ins Tal bei Santa Eulalia (Hotel)
und geht bei der Estacion Central y Minera über die Autopista
und dann in die Berge. |
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| Die
Bahntrasse ist meist asphaltiert, geht über Viaducte und durch
einige Tunnel durch die roten Berge. Da hatte ich schon das Gefühl
als würde ich auf dem Colorado Plateau radeln. Meine Verpflegung
wurde knapp, aber ich fand keinen Weg nach Teruel. Deshalb verlasse
ich die Via Verde und fahre auf der Via de Servicio nach Pueblo del
Valverde. Nach dem Einkauf fahre ich durch Sarrion, wo alle Geschäfte
wegen einer Prosession geschlossen haben, bis nach Albentosse. Dort
verlasse ich nach gut 140 km die Via Verde. Es hat sehr viel Spaß
gemacht hier zu radeln, keine Autos, viel Ruhe abseits der Straßen
und eine klasse Landschaft hat mich umgeben. Nur die Verpflegung auf
den Via Verdes ist nicht immer einfach. |
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| Nun
fahre ich auf Seitenstraßen mit wenig Verkehr nach Titaguas.
Kurz vor Chelva finde ich bei einem Viaduct einen schönen ruhigen
Platz zum zelten. Am Embalse de Lodringuilla gibt es einen großen
Wasserfall. Bis Chiva hält sich der Verkehr in grenzen, aber
dann ist es auch auf Nebenstraßen sehr voll. An Valencia vorbei
über Alginet und Alzira fahre ich ans das Mittelmeer. |
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| Bein
Platja de Tavernes ist alles geschlossen, und es ist erst Oktober.
Bis Gandia hält der Verkehr an. Dann habe ich genug davon und
fahre nach Vilalonga. Dort schaue ich mir bei Eiscreme und Kaffee
das Dorfleben an, bevor ich mich an den steilen Anstieg zur Via Verdes
mache. Diese ist in keinem guten Zustand. An einer Quelle bekomme
ich frisches kaltes Wasser und kann meine Wäsche waschen. Die
Trasse führt oberhalb eines Flusslaufes auf einem mit löchern
und großen Steinen übersäten Weg durch einige Tunnel,
bevor es steil Bergab zum Fluß geht. |
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Dort genieße ich die Sonne und ein bad im eiskalten Wasser.
Nach 15 km spitzen Steinen und tiefen Kies und großen Schlaglöchern
habe ich genug. Bei Lorcha verlasse ich die Via Verde. Es bewölkt
sich und es wir Dunkel. In Bocairent frage ich eine gruppe Passanten
nach einer Unterkunft. Es wird kurz telefoniert und ca.10 Minuten
später handele ich eine Nacht in eine Casa Rural für 20
Euro aus. |
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| Es
stellt sich herraus, das diese in der Altstadt liegt und zur hälfte
aus einer Höhle in Stein gehauen und aus einem davorgebauten
Steinhaus besteht. Diese Nacht schlafe ich also für 20 Euro in
einer Höhle. Was eine gute idee war, denn Nachts regnet es Stundenlang.
Am Morgen nieselt es noch etwas, und an einigen Stellen steht das
Wasser auf der Straße. Meine Kamera macht nur noch unscharfe
Bilder. Der Tag fängt nicht so gut an. Ich fahre nach Villena
und da niemand die Kamera reparieren will oder kann, kaufe ich eine
Neue. |
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| Ich
fahre duch Obstplantagen, Weinanbaugebiet, Olivenhaine und an Schweinefarmen
vorbei. Durch Yecla und Jumilla fahre ich auf einsamen Seitenstraßen
über Cancarix in die Sierra de los Donceles wo ich am Rio Mundo
einen schönen ruhigen Platz zum zelten finde. Als ich morgens
in Calasparra neue Verpflegung kaufte nieselte es schon, und es hörte
den ganzen Tag nicht auf. Bei Cehegin fand ich die Via Verde, als
ich einen Tunnel neben der Haupstraße sah. Als ich in Bullas
ankam hatte ich genug für heute vom Nieselregen und da nahm ich
mir ein Zimmer in der Pensao San Jose. Der Nebel am folgenen Tag verzog
sich gegen 10 Uhr, und danach wurde das Wetter wieder besser. |
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| Hinter
Bullas fand ich die Via Verde nicht wieder, und so fuhr ich auf er
Via de Servicio bis Mula, und dann nach Süden in die Berge durch
den Parque Natural de la Sierra de Espuna. Totana ist ein Ort mit
vielen Kanälen, einigen Cafes und Supermercados. Dort sollte
eine Via Verde beginnen die bis nach Mazzaron führen sollte.
Ich habe einige Spanier gefragt, und bin an der Autopista entlang
gefahren, habe die Trasse aber nicht gefunden. So bin ich auf Seitenstraßen
Richtung Fuent Alamo gefahren. Kurz vor Canovas sah ich die Reste
einer Eisenbahnbrücke. An der rechten Seite stand ein Schild
das die weiterfahrt verbot, nach links konnte ich fahren, aber die
Trasse war zugewachsen und eine üble Schotterpiste. Also baute
ich mein Zelt auf und schaute mir einen schönen Sonnenuntergang
an. |
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| Über
Mazzaron und Aguilas fuhr ich nach Vilaricos eine schöne strecke
entlang der Steilküste. Bis Vilaricos hatte ich wenig verkehr,
danach wurde die Bebauung und der Verkehr immer dichter. Ich verlies
die Küste bei Garrucha und fuhr über Sorbas nach Tabernas.
Ab dort fuhr ich 17 km Bergauf , in die Sierra Bermeia. Mein Weg führte
direkt in die tiefliegenden Wolken, so das ich auf ca. 1100 hm auf
einem kleinen Plateau mit großartiger Aussicht mein Zelt aufbaute.
Die Nacht war kalt. |
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| Auf
dem Weg nach Baza über Olula del Rio habe ich von einem Berg
eine gute Sicht auf die Sierra Nevada. Diese ist großflächig
Schneebedeckt, und nach der letzten kalten Nacht auf ca.1100 hm werde
ich nun nicht über die Sierra Nevada radeln. Stattdessen fahre
ich nach Norden auf wenig befahrener Straße durch rote Berge
zum Embalse de Negratin. |
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| An
Sonnenblumen- und Getreidefeldern vorbei , meistens bergauf über
Ponzo Alcon, Quesada nach Peal de Becerro. Viele Olivenhaine umgeben
diese Orte. Ich mache mich auf den Weg zum Embalse de Aldonza. In
San Miguel sehe ich keinen Stausee und es gibt viele verfallen Fincas.
Es bewölkt sich und ich sehe Ubeda in der Ferne hoch über
mir. Nach einigen Km Bergauf, fängt es an zu stippern, ich sehe
eine halb verfallene Finca und finde auf der Veranda ein trockenes
Plätzchen zum zelten. Kurze zeit später gibt es einen Gewitter
mit blitzen und donner. Das geht die ganze Nacht bis morgens um 10
Uhr ununterbrochen so weiter. An der Finca fließen sturzbäche
vorbei entlang ins Tal. Ich bleibe trocken. |
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| Als
ich um 10 Uhr zurück ins Tal fahre behindern einige washouts
und große Pfützen meine Fahrt nach Jodar. Ich fahre heute
wieder viel bergauf durch den Parque Natural de la Sierra Magina.
In Guarda-hortuna ist die Straße nach Iznal Oz gesperrt. Ich
frage einen Schäfer nach dem Weg. Danach fahre ich auf Schotterpisten
(einen Weg der auf meiner Karte nicht verzeichnet ist) über Camargo,
Montejicar, Cerro Gitano, nach Campotejar. Hinter Benula de las Villas
finde ich an einem kleinen See, an dem morgens der Nebel aufsteigt
einen Zeltplatz. Vom See fahre ich über Alcala la Real und Castillo
de Locobin durch die Berge nach Martos. Dort finde ich die Via Verde
de Aceite. Da ich auf ca 1000 hm bin führt diese Via Verde, wie
der Name schon sagt (Aceite - Oliven) durch unentliche Olivenhaine
meist bergab. An der Estacion de Alcaudete verlasse ich die Trasse,
fahre 5 km in den Ort, um einzukaufen und in einem Park in Ruhe zu
frühstücken. In Dona Mencia und in Lucena werden die Bahnhöfe
heute als Restaurants genutzt, und schienenreste, eine Lok und Waggons
erinnert an die alte Bahnstrecke. |
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| Am
ende der Via Verde bei Navas stehe ich dann, neben einem Streckenschild,
mitten in einem Olivenhain ohne einen Hinweis wie ich jetzt weiterfahren
könnte. Ich fahre über Aguilar und La Rambla nach La Carlotta.
Auf dem Weg nach Posadas finde ich die Via Verde. Die ist aber in
Richtung Ecija gesperrt. Da es erst mittags ist, fahre ich auf die
gesperrt Trasse. Sollte ich nicht weiterfahren können, kann ich
umdrehen und zurückfahren. Die Via Verde führt über
eine flache Ebene. Vorbei an Getreide- feldern sehe ich kurz vor Ecija
eine große Müllhalde und ein Schild das dieser Abschnitt
der Trasse ein Wanderweg ist. Das könnten die einzigen Gründe
sein weshalb die Trasse gesperrt ist. Hinter Ecija verläuft die
Trasse nahe der Autopista und endet in einem Industriegebiet nahe
La Luisiana. Da ich keine lust auf viele Autos habe fahre ich in der
Dämmerung nach Norden um in der Nähe von Canada Rosal auf
einem Feld zu zelten. |
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| Ich
komme am nächten Morgen früh in Palmera del Rio an und muß
eine Stunde darauf warten (es ist nun Winterzeit) um einkaufen zu
können. Auf kleinen Seitenstraßen mit kaum Verkehr fahre
ich durch eine hügelige trockene Landschaft über La Campana,
Fuentes de Analucia weiter nach Osuna. Von dort geht der Weg in die
Berge nach El Saucejo. Den kleinen Ort erreiche ich am Abend und übernachte
als einziger Gast in dem Hostal Meson Aragon. Einige Steigungen weiter
erreiche ich Olvera. Bevor ich in den Ort fahre kann ich im Tal die
Via Verde de la Sierra an zwei nachgebauten Eisenbahnwagons erkennen.
Es ist eine schöne Fahrt, entlang einer Bergkette, bergab durch
viele Tunnel bis Coripe. Dort habe ich die Via Verde verlassen und
bin über Aldagonales, Olvera, Campillos bis kurz vor Antequera
gefahren. Dort hatte ich von meinem Camp in einem Olivenhain einen
schönen Blick auf die Berge. Die Fahrt nach Malaga führte
mich über die Wolken bei 1200 hm durch en Parque Natural del
Torcal de Antequera. Erst in Malaga auf dem Weg zum Hostal el Patio
in Alhaurin nahm der Verkehr zu. Am Flughafen fand ich meinen Karton
in seinem Versteck an der Baustelle, packte alles zusammen, und nach
einer intensiven Kontrolle des Kartons (ich durfte das Tape zerschneiden
und das Bike auspacken) flog ich zurück nach Hannover. |
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Tourdaten:
34 Reisetage
4145
km
28x
Zelten, 6x Zimmer
kosten
inkl. Flug 800 Euro
+ Kamera,
Biketeile 215 Euro
24 Tage
Sonne, 7 Tage Regen, 3 Tage Bewölkt
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Ich
fand besonders gut das es an vielen Tankstellen Kaffeeautomaten
gibt und es dort für 50 - 80 Cent frisch gemahlenen heißen
Kaffee gab. Das konnte ich drei mal, bei längeren regenpausen,
ausgibig nutzen.
Auf
der gesamten Tour hatte ich nur um Valencia und Malaga herum und
am Küstenabschnitt hinter Vilaricos viel Verkehr, sonst begegnete
mir nur ab und zu ein Auto.
Auf
den Via Verdes zu radeln hat mir viel Spaß gemacht. dort war
ich meist völlig allein, fernab von Straßen und Orten
in der Natur.
Mit
dem Wetter hatte ich wirklich Glück. In der ganzen Zeit habe
ich drei mal die Regenjacke gebraucht. immer wenn es richtig regnete
hatte ich einen Unterstand, manchmal mit einem Kaffeeautomaten.
Alle 6 Nächte die ich in einem Zimmer verbracht habe hat es
geregnet. Von den 28 Nächten die ich im Zelt geschlafen habe,
hat es nur drei mal geregnet. Die Nächte auf über 1000
Hm waren echt kalt, nahe 0 Grad, so daß ich einige mal Morgens
mit Socken über den Händen in den Tag gestartet bin.
Die
Straßen und Schotterpisten waren, bis auf die 15 km auf er
Via Verde zwischen Vilalonga und Lorcha gut fahrbar. Es gibt aber
viele wilde Hunde und Katzen und somit auch, neben dem Müll,
viel tote Tiere entlang des Weges.
Supermercados
öffnen meist zwischen 9 und 10 Uhr, und haben auf dem Land
häufig von 14 Uhr bis 18 Uhr geschlossen. Lebensmittel kosten
ungefähr das gleiche wie in Deutschland. Für die Übernachtungen
habe ich zwischen 20 - 25 Euro bezahlt, Frühstück war
nie dabei.
Das
war ein abwechslungreiche Tour, durch die Berge, entlang der Küste
und Flüßen, auf Bahntrassen durch Ebenen und Berge, an
einigen Stauseen vorbei, durch wenig bewohntes Gebiet mit einigen
Tieren (Schlangen, Gottesanbeterinnen, Mardern, Rehen, Hasen, viele
Schafherden, Pferde, Bullen, Schweine, Hunderudeln, Katzen, Hühnern
u.m.) und durch dicht bewohntes Gebiet mit viel Verkehr, Mopeds
und Menschen. Auf gut ausgebauten Straßen, Schotterpisten,
Feldwegen und quer Feldein.
Hat
Spaß gemacht.
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